Mund-Nasen-Masken selbst herstellen

Ein selbstgenähter Mund-Nasen-Schutz, auch Spuckschutz oder Behelfs-Maske genannt, verringert die Virenlast in der Atemluft und senkt so das Risiko für andere Menschen, sich über Tröpfcheninfektion mit Corona oder anderen Erkrankungen anzustecken. Wissenschaftler vermuten zudem, dass ein solcher Schutz auch das Risiko verringern kann, sich selbst anzustecken, wissenschaftliche Beleg gibt es hierfür jedoch (noch) nicht. Vor allem in geschlossenen Räumen ist eine Maske sinnvoll.

Ansprechpartnerin: Ulrike Hilbrig

0221 5506917

Es gibt zahlreiche Nähanleitungen und Video-Tutorials inkl. kostenfreier Schnittmuster im Internet (z. B. bei Youtube oder Facebook oder bei verschiedenen Näh-Blogs). Hier können Sie sich z. B. die Nähanleitung der Feuerwehr Essen herunterladen. 

Wichtig ist bei selbstgefertigeten Masken, einen Metallbügel einzuarbeiten, damit eine abdichtende Anpassung erfolgen kann. Hierzu eignen sich z. B. die Metall-Zungen aus ausgedienten Schnellheftern oder die Metall-Papier Streifen zum Verschließen von Gefriertüten. Die Masken müssen mit mindestens 60° waschbar sein. Die Maske auf dem nebenstehenden Foto hat einen sochen Bügel nicht und mal sieht deutlich, dass sie an der Nase absteht - dies sollte nicht der Fall sein.

Selbst eine Maske tragen
Menschen, die im Alltag, z. B. beim Einkaufen eine Maske tragen, senken für andere das Ansteckungsrisiko. Wichtig ist: Eine Behelfsmaske ist KEIN effektiver Schutz vor Ansteckung für Sie selbst und ersetzt kein medizinisches Produkt. Die Abstandsregeln und das Kontaktverbot gelten auch mit Maske. Vor allem wenn Sie zu einer Risikogruppe gehören, sollten Sie (möglichst) zu Hause bleiben. Wenn Sie Unterstützung z. B. beim Einkaufen brauchen oder ein offenes Ohr, melden Sie sich bitte, wir helfen Ihnen.

Wichtig ist: Sobald eine Maske feucht ist, sollte sie umgehend ausgetauscht werden. Die Masken sollten beim Ausziehen nicht mit der Hand berührt, sondern an den Gummibändern an den Ohren ausgezogen werden. Direkt nach dem Absetzen sollten mindestens 30 Sekunden mit Seife gründlich die Hände gewaschen werden. Stoffmasken sollten bei mindestens 60° Grad gewaschen werden.

Genähte Masken spenden
Es gibt viele Institutionen, wie z. B. das Kinder-Palliativ-Team, die Masken benötigen und gerne Spenden entgegennehmen. Wenn Sie Zeit und Nähkenntnisse haben, nähen Sie doch ein paar Masken. Um die Weiterleitung an Institutionen mit Bedarf kümmert sich Ulrike Hilbrig oder 0221 5506917. Sie steht auch zur Verfügung, wenn Sie beim Nähen Unterstützung benötigen. Melden Sie sich gerne! Im voraus schon einmal: Herzlichen Dank!